Unterzeichnung des Jeki-Kooperationsvertrags an der
Julian-Knogler-Grundschule Marxheim


Ende Februar wurde ganz offiziell im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit ein Kooperationsvertrag der Jeki-Partner, d.h. zwischen der Julian-Knogler-Grundschule Marxheim, der Sparkasse Donauwörth, der Gemeinde Marxheim und dem Musikverein Marxheim unterzeichnet.
 


 

Jeki steht für "Jedem Kind ein Instrument". Jeki ist ein Programm - unterstützt von der Sparkasse -  welches ermöglicht, dass jeder Grundschüler unserer Schule die Möglichkeit erhält, ein Instrument zu erlernen. In unserem Fall, handelt es sich dabei erstmal das Spiel auf der Blockflöte. Unsere Schule ist nun schon seit neun Jahren Teilnehmer des Jeki-Programms. Um auch die zukünftige Beteiligung an diesem Programm zu betonen, wurde an der Julian-Knogler-Grundschule der offizielle Kooperationsvertrag von allen Beteiligten unterzeichnet. Außerdem erhielt in diesem feierlichen Rahmen jeder Erstklässler - wie auch schon in den Jahren zuvor - von der Sparkasse eine Blockflöte geschenkt.
 

Das Jeki-Programm steht auf drei Säulen:

Die erste Säule ist die Sparkasse, die das Programm finanziert und die Blockflöten sponsert. Herr Scholz, Direktor der Sparkasse Donauwörth, Herr Deuter, der von Seiten der Sparkasse für das Jeki-Programm zuständig ist und Herr Fitz von der Sparkasse Marxheim überreichten den freudigen Erstklässlern ihre neuen Flöten.
 


 

Die zweite Säule des Jeki-Programms sind die externen musikalischen Partner und Unterstützer der Schule. Aus diesem Kreis waren vom Marxheimer Musikverein der Vorstand Herr Meßner sowie Herr Kitzinger anwesend. Der Musikverein Marxheim ist der Jeki-Kooperationspartner unserer Schule, das bedeutet, dass die Kinder ab der zweiten Klasse an der Jeki-AG teilnehmen können, die Herr Kitzinger vom Musikverein leitet. Dort erhalten die Kinder Kenntnisse in der Musiktheorie und lernen verschiedene Instrumente kennen, die sie alle ausprobieren dürfen. So haben die Kinder die Möglichkeit - wenn sie nicht bei der Blockflöte als Instrument bleiben wollen -  sich in aller Ruhe zu überlegen, welches Instrument sie in Zukunft gerne erlernen möchten.

Die Schüler, die die Feierlichkeit musikalisch umrahmten und ihr musikalisches Können auf der Bühne präsentierten, wurden von Herrn Polleichtner und seinem Team instrumental unterstützt und betreut.
 


 

Die dritte Säule ist selbstverständlich die Schule selbst und alles, was am Schulvormittag in Sachen musikalischer Bildung den Schülern vermittelt wird. Die zweite Klasse hatte extra mit Frau Kastner eine Kostprobe vorbereitet, um zu zeigen, was sie im Laufe des letzten Jahres auf den Jeki-Blockflöten schon alles gelernt haben.
 


 

Laut einer Langzeitstudie, die an Berliner Grundschulen durchgeführt wurde und über sechs Jahre hinweg die Wirkung von Musikerziehung auf die Entwicklung von Kindern untersucht hat (Schott Musik International 2000), waren Kinder, die jede Woche zwei Stunden Musikunterricht in der Schule hatten, zusätzlich ein Instrument erlernten und in einem Ensemble musizierten, im Umgang miteinander sozialer, konnten sich besser konzentrieren und mit Ängsten besser umgehen. Somit fördert dieses Programm neben der Freude an der Musik auch wichtige Persönlichkeitsmerkmale.

Ein großes Dankeschön an alle, die unsere Schüler auf diesem Weg der Persönlichkeitsbildung über die Musik unterstützen.

Julia Margraf, Rektorin